00:29 16 Oktober 2018
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    Kämpfer vom Bataillon Asow (Archivbild)

    „Faschistisches Bataillon“: Neu brandmarkt Bundeswehr-Hilfe für ukrainische Kämpfer

    © Sputnik / Alexander Maximenko
    Politik
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    MdB Alexander Neu hat das seit vier Jahren laufende Hilfsprogramm der Bundeswehr für verletzte ukrainische Armeeangehörige in Frage gestellt. Seit Beginn des ukrainischen Truppeneinsatzes gegen die von Kiew abtrünnige Region Donbass werden verletzte Soldaten aus dem Kriegsgebiet zur Behandlung in die Bundesrepublik transportiert.

    Alexander Neu (Die Linke) ist besorgt, weil sich unter den nach Deutschland geholten Ukrainern Rechtsextremisten aus den von Kiew nicht kontrollierten paramilitärischen Bataillons befinden könnten.

    „Ist diese Bereitschaft unparteiisch oder stellt sie eine Solidarmaßnahme für das Putsch-Regime in Kiew dar?“, fragte der Bundestagsabgeordnete in einem Interview mit der „Deutschen Welle“. Und weiter: „Warum werden keine verletzten ostukrainischen Zivilisten, die es zu Tausenden gibt, behandelt?“

    Nach DW-Angaben wollte Neu als Mitglied im Verteidigungsausschuss vor kurzem in einer Anfrage wissen, welche der nach Deutschland ausgeflogenen Ukrainer „in den offiziellen Streitkräften“ und „wie viele in den paramilitärischen Bataillons wie dem faschistischen Asow-Bataillon" dienten.

    Moskau kritisiert Deutsche-Welle-Video mit Nazigruß >>

    Im Juli hatte gerade die „Deutsche Welle“ einen Videobericht veröffentlicht, auf dem ein nach Deutschland gebrachter ukrainischer Soldat beim Empfang am Flughafen offenbar den Hitlergruß zeigt.

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    Die LINKE-Partei, Bataillon Asow, Alexander Neu, Donbass, Deutschland, Ukraine