08:55 20 August 2018
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    Delegationsleiter aus Japan will in seiner Heimat „Wahrheit über die Krim vermitteln“

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    Der Leiter einer japanischen Abordnung und Vorsitzende der Partei „Issuikai“, Mitsuhiro Kimura, die sich zu einem Kulturbesuch auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim aufhält, will nach eigenen Worten seinen Mitbürgern die Wahrheit über die Ereignisse auf der Krim mitteilen.

    „Jenes Referendum, das im Jahr 2014 auf der Krim stattgefunden hat und bei dem die Krim-Bewohner einstimmig ihr Streben bekundet haben, in den Bestand Russlands zurückzukehren, wird in Japan etwas anders interpretiert. Unsere Aufgabe besteht aber darin, der japanischen Öffentlichkeit die Wahrheit über das Wesen der Geschehnisse auf der Krim mitzuteilen“, sagte Kimura am Samstag bei einem Treffen mit Vertretern der Stadtverwaltung von Jalta (auf der Krim).     

    Gerade der Wunsch, objektive Informationen über die Ereignisse auf der Krim zu erhalten, hat dem Japaner nach seinen eigenen Worten dazu bewegt, die Halbinsel zu besuchen.

    Die hauptsächlich aus Musikanten bestehende japanische Delegation war am Samstag in Jalta eingetroffen, um an den Feierlichkeiten anlässlich des 180. Jahrestages der Gründung der Stadt  teilzunehmen.

    Ende Juli hatte eine tschechische Abordnung die Krim besucht.

    Beim Volksentscheid am 16. März 2014 über den künftigen Status der Halbinsel Krim und der Stadt Sewastopol hatten 96,77 Prozent bzw. 95,6 Prozent für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Am 18. März 2014 war der Vertrag über die Wiedervereinigung unterzeichnet worden. Trotz des Volksentscheids betrachtet die Ukraine die Krim weiterhin als Teil ihres Territoriums, wenngleich als einen besetzten Teil. Der Kreml weist seinerseits darauf hin, dass sich die Bürger der Krim auf demokratischem Weg für den Beitritt zu Russland entschieden haben.  

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    Tags:
    Wahrheit, Ereignisse, Besuch, Partei Issuikai, Mitsuhiro Kimura, Krim, Russland, Japan
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