10:21 18 Oktober 2018
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    Mann in Chemikalienschutzanzug (Symbolbild)

    „Für den dritten Weltkrieg“: Testen USA ihre Bio-Waffen im Baltikum?

    © AFP 2018 / ALEXANDER KLEIN
    Politik
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    Hinter den jüngsten Ausbrüchen der afrikanischen Schweinepest (ASP) in Osteuropa sieht ein Kolumnist von „Sputnik Lettland“ Biowaffentests der USA. Nach Ansicht des Journalisten bereiten sich die Staaten damit auf einen „dritten Weltkrieg“ vor.

    Laut Alexander Chrolenko weisen die USA in ihrem Plan den baltischen Staaten eine besondere Rolle zu – nämlich die des Haupttestgeländes.

    „Die Fakten liegen auf der Hand. Im Juni wurden in Lettland 165 Tiere mit ASP diagnostiziert. Nachträglich musste man in Litauen etwa 20.000 Tiere töten. Die Verluste sind enorm“, schreibt Chrolenko.

    Darüber hinaus werde den lettischen Bauern empfohlen, überhaupt auf Schweinezucht zu verzichten, weil 41 Ausbrüche von ASP im Land festgestellt worden seien.

    Diese Ausbrüche, glaubt Chrolenko, seien paradox, weil der Virus normalerweise nicht gegen das kalte Klima Osteuropas resistent ist; in so einer kurzen Zeit könne diese Eigenschaft nur in einem Labor entwickelt werden.

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    Chrolenko verdächtigt das Labor in Fort Detrick, wo das US-amerikanische Militär biologische Waffen und gefährliche Erreger erforscht hätte.

    „Die überall in der Welt geschaffenen mehr als 400 Bio-Labors des Pentagons und das globale Monitoring-System entwickeln und erforschen die Auswirkungen von neuesten Virenstämmen auf die Menschen – direkt oder indirekt, durch ASP oder Untergrabung der Ernährungssicherheit“, so der Autor.

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    Als Beweis führt Chrolenko die Tatsache an, dass fast gleichzeitige ASP-Ausbrüche in Georgien, Moldau, Polen, in der Ukraine und im Baltikum mit der Schaffung eines Netzes von Pentagon-Labors in diesen Ländern zusammengefallen seien.

    „Offensichtlich untersucht das Pentagon die Auswirkungen neuer und mutierter Viren in jeder spezifischen Region“, erläutert Chrolenko.

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    Die Behörden der betroffenen Staaten haben laut dem Kolumnist wahrscheinlich keine Ahnung von den Endergebnissen dieser Forschungen, weil die gefährlichen Projekte in verschiedenen Labors und Ländern verstreut seien. Demnach werde der vollständige Bericht erst in Fort Detrick zusammengestellt.

    Chrolenko fügt hinzu, dass die epidemiologischen Überwachungssysteme der beteiligten Staaten auf US-Standards umgestellt würden, damit die Informationen über verdächtige Erkrankungsfälle automatisch in die USA geschickt werden.

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    Der Autor glaubt, dass sich die Häufigkeit und Gefahr biologischer Vorfälle erhöhen werde, weil diese Technologien „die Säuberung des Lebensraums“ wesentlich verbilligen und den Kampf um die Ressourcen des Planeten vereinfachen würden. Zudem würden sie extrem lukrativ für den Schöpfer der Viren sein, resümiert Chrolenko.

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    Tags:
    Labor, biologische Waffen, Afrikanische Schweinepest, Epidemie, Forschung, Sputnik Lettland, Pentagon, Alexander Chrolenko, Fort Detrick, Moldau, Baltikum, Litauen, Georgien, Lettland, USA