03:11 18 Juni 2019
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    Syrische Soldaten auf den Golanhöhen (Symbolbild)

    Vier Posten russischer Militärpolizei auf Golanhöhen aufgestellt

    © AP Photo / SANA
    Politik
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    Vier Posten der russischen Militärpolizei sind vor der Linie „Brawo“ entlang der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen aufgestellt worden. Das erklärte der Vize-Kommandeur der russischen Gruppierung in Syrien, General-Leutnant Sergej Kuralenko.

    „Derzeit planen wir und haben bereits begonnen, diesen Plan zu verwirklichen – die Posten der russischen Militärpolizei vor der Linie ,Brawoʻ aufzustellen. Ich betone, direkt in der demilitarisierten Zone gibt es keine Posten der Militärpolizei. Wir stellen die Posten entlang der Linie ,Brawoʻ auf“, sagte Kuralenko.

    „Nun wurden bereits vier Posten der russischen Militärpolizei aufgestellt. In der nächsten Zeit werden weitere zwei errichtet, insgesamt sechs Posten wird es geben. Später planen wir, die Zahl der Posten bei Bedarf bis auf acht zu vergrößern“, erläuterte er.

    „Wir leisten der Uno umfangreichen Beistand, damit die UN-Flagge in allen Posten steht und die Mission im vollen Umfang in der demilitarisierten Zone funktionieren kann“, so Kuralenko.

    Ihm zufolge gibt es in den nördlichen Regionen drei bis vier Routen, auf denen das Patrouillieren nicht eingestellt worden ist. Die Aufgabe der UNDOF sei nun die Ausweitung des Patrouillierens, oder konkreter, es in der Zentral- und Südzone wiederaufzubauen. „Und wir sehen unsere Verpflichtung darin, ihnen zu helfen“, sagte er.

    Laut Kuralenko wird die Militärpolizei die Posten an die Syrer übergeben, sobald die Arbeit eingerichtet ist, auch durch die syrische Seite.

    Kuralenko teilte mit, dass die Kämpfer vor sechs Jahren in die demilitarisierte Zone eingedrungen seien und fast alle UN-Posten ihre Tätigkeit eingestellt hätten. Es habe insgesamt 57 Posten auf zwei Linien gegeben. Die Entscheidung über die Zahl der UN-Posten in der demilitarisierten Zone wird ihm zufolge der UNDOF-Kommandeur nach einer Bestätigung im Hauptquartier treffen.

    Der Zustand der Posten ließe darauf schließen, dass es auf dem Territorium heftige Kämpfe gegeben habe. Die UN-Posten seien fast in der ganzen demilitarisierten Zone stark zerstört worden.

    Dort hätten sich vor allem die Kämpfer der Terrorgruppierung Dschabhat an-Nusra befunden. „Vor kurzem, knapp vor einem Monat, haben die Regierungskräfte die demilitarisierte Zone bis zur Linie ,Alfaʻ völlig befreit; nun befindet sich die demilitarisierte Zone unter Kontrolle der Regierungskräfte“, so der General.

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    Militärpolizei, Posten, Uno, Sergej Kuralenko, Golanhöhen, Russland