13:56 24 September 2018
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    Iranischer Präsident Hassan Rohani und russischer Präsident Wladimir Putin (Archivbild)

    Rohani: Kaspi-Konvention vereitelt „Verschwörung” der USA und Nato

    © Sputnik / Mikhail Klimenteev
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    Die infolge des Kaspi-Gipfels unterzeichnete Vereinbarung hat laut dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani die Pläne des Westens unterbunden, berichtet die Teheraner Agentur „Mehr News“.

    Die am 12. August von fünf  kaspischen Anrainerstaaten unterzeichnete Konvention verbietet die Militärpräsenz jeglicher Schiffe in den Gewässern des größten Sees der Welt, die nicht zu Russland, Kasachstan, Aserbaidschan, Turkmenistan, oder zum Iran gehören.

    „Es war die Verschwörung der USA und sogar der Nato, in diesen Gewässern präsent zu sein und ihre Soldaten, Fregatten, Hubschrauber und Stützpunkte an der Küste des Kaspischen Meers einzusetzen. In dieser Vereinbarung haben die fünf Staaten beschlossen, die Präsenz fremder Schiffe im Kaspischen Meer zu verbieten“, zitiert die Agentur den iranischen Präsidenten.

    Rouhani unterstrich die Wichtigkeit der Außenpolitik und eines kontinuierlichen Gesprächs für die Sicherheit des Landes, weil nicht alle Fragen bezüglich des Kaspischen Meers beim jüngsten Gipfel gelöst worden seien.

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    Tags:
    Konvention, Verhandlungen, Verschwörung, Militärpräsenz, NATO, Agentur Mehr, Hassan Rohani, Kaspisches Meer, Iran, USA