03:08 20 September 2018
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    Aluminium-Produktion in Rusal-Betrieben

    Wegen Sanktionen: Alu-Gigant RusAl wechselt in russische Jurisdiktion

    © RIA Novosti . Alexandr Kriazhew
    Politik
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    Der von den USA mit Sanktionen belegte größte russische Aluminiumproduzent RusAl plant, seine Rechtsanschrift von der Gerichtsbarkeit der englischen Insel Jersey zur russischen zu ändern. Zu diesem Zweck will sich das Unternehmen als Resident in Russland eintragen lassen, teilte RusAl am Freitag in Moskau mit.

    Der Wechsel zur russischen Jurisdiktion (Redomiciliation) wurde vom RusAl-Board am gleichen Tag erörtert.

    „Das Board of Directors gelangte zum Schluss, dass die Registrierung in Russland im Interesse des Konzerns und seiner Aktionäre wäre“, hieß es in der Mitteilung.

    Anfang Juni verlautete aus den Regierungskreisen in Moskau, dass RusAl zu einem Residenten einer von zwei Sondergebieten werden könnte, die in Kaliningrad (vormals Königsberg) und auf der Insel Russki in Wladiwostok eingerichtet werden.

    Die USA hatten Anfang April einige einflussreiche russische Geschäftsleute und die von ihnen kontrollierten Unternehmen auf die SDN-Sanktionsliste gesetzt. Betroffen sind unter anderem der Milliardär Oleg Deripaska und seine Konzerne En+ Group, GAZ, Basic Element (BasEl) und RusAl.

    Mehr zum Thema: USA legen Zusammenarbeit mit Russland im Rahmen des Open-Skies-Vertrags auf Eis

    Am Vortag hatte das Board of Directors der Gruppe En+ deren Wechsel von zyprischer zur russischen Jurisdiktion gebilligt.

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    Tags:
    Jurisdiktion, Wechsel, En+ Group, RusAl, Oleg Deripaska, USA, Russland