00:43 23 September 2018
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    US-Senator: Keine Nachweise für Trump-Russland-Komplott

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    Beweise dafür, dass es zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ein Komplott gegeben hat, liegen laut dem Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses des US-Senats, Richard Burr, nicht vor. Dies sagte Burr am Mittwoch in einem Interview für die Nachrichtenagentur Associated Press.

    Dabei habe er, trotz der fehlenden Belege, nach wie vor keine eindeutige Schlussfolgerung diesbezüglich ziehen können. Unter Berücksichtigung, dass die Ermittlungen inzwischen 19 Monate dauern, „wäre es die schlechteste Option, die Versuche zu stoppen, diese geheime Verbindung aufzudecken“, sagte Burr.

    Der US-Präsident hatte mehrmals widersprüchliche Erklärungen über eine mögliche russische Einmischung in die Angelegenheiten der USA abgegeben. Bei der Pressekonferenz nach dem Treffen mit Putin in Helsinki am 16. Juli hatte er erklärt, dass beide Seiten am Skandal schuld seien und dass er keine Beweise für die Einmischung sehen würde. Jedoch hatte er am nächsten Tag gegenüber Journalisten mitgeteilt, dass er seinen Geheimdiensten völlig vertraue und deren Erkenntnisse in diesem Fall anerkenne.

    Dagegen schrieb er am 1. August in seinem Twitter-Beitrag, dass eine Verschwörung kein Verbrechen sei, „aber das ist nicht wichtig, weil es die Verschwörung (mit Russland) nicht gegeben hat“.

    Am 2. August merkte er an, dass die Beziehungen der Präsidenten beider Länder durch einen fabrizierten „russischen Fall“ behindert werden. „Das ist eine Mystifikation, klar?“, sagte der US-Präsident. Am 3. August hatte Trump bei einer Kundgebung vor seinen Anhängern erklärt, dass Moskau mit seinem Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016 nicht zufrieden gewesen sei.

    >> Weitere Sputnik.artikel: Russland wirft Vilnius Einmischung in innere Angelegenheiten vor

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    Tags:
    Kundgebung, Wladimir Putin, Donald Trump, Russland, USA