05:55 24 September 2018
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    Türkei wirft „The New York Times“ Rechtfertigung des Terrorismus vor

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    Der in „The New York Times“ veröffentlichte Artikel über den Tod eines Mitglieds der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans im Irak ist laut dem offiziellen Sprecher des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Ibrahim Kalin, ein Versuch, den Terrorismus zu rechtfertigen.

    „Dies ist keine Journalistik. Dies ist ein krasser Versuch der ‚The New York Times‘, den Terrorismus der Arbeiterpartei Kurdistans zu rechtfertigen und reinzuwaschen!“, schrieb Kalin auf seinem Twitter-Account.

    Würde man der Logik des Autors des Beitrags folgen, betont er, so würde das heißen, dass der Ex-Anführer der terroristischen Organisation „Al-Kaida“, Osama bin Laden, für jemanden auch ein Held gewesen sei.

    Zuvor hatte „The New York Times“ einen Beitrag veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Türkei einen Anführer der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans während eines Luftangriffs im Irak getötet haben soll, dass dieser Mann aber für die Jesiden ein Held gewesen sei.

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    Tags:
    Journalistik, Rechtfertigung, Jesiden, Terrorismus, The New York Times, Twitter, Al-Kaida, Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Ibrahim Kalin, Osama Bin Laden, Recep Tayyip Erdogan, Türkei, Irak