22:39 14 November 2018
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    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko bei einer Militärübung

    Abdriften nach Westen: Lukaschenko kontert Vorwurf aus Russland

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    Politik
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    Der weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat Vorwürfe aus dem ästlichen Nachbarstaat Russland zurückgewiesen, sein Land habe sich von Russland ab- und dem Westen zugewandt.

    Es habe kein „Abdriften“ Weißrusslands gegeben und es sei auch nicht geplant, beruhigte Lukaschenko am Samstag seine Kritiker. Die Mission seines Landes sieht er als Brückenschlager zwischen Ost und West.

    „Der Westen ist unser Nachbar. Nachbarn wählt man sich nicht aus. Wir müssen gute Beziehungen zu ihnen aufbauen“, urteilte der weißrussische Präsident in einer Regierungssitzung in Minsk. „Es ist unser Schicksal, eine feste Brücke zwischen Ost und West zu sein.“

    Zuvor hatten russische Experten Lukaschenko mehrmals vorgehalten, Annäherungswege an den Westen zu suchen.

    „Das sagt gerade der Richtige“, konterte Lukaschenko auf diese Vorwürfe hin angesprochen. „Es ist gerade Russland, das möglicherweise so stark wie keiner sonst nach guten Beziehungen zum Westen und zu Amerika strebt.“

    Zuvor hatte Lukaschenko Russland einen "barbarischen Umgang" mit seinem Land vorgeworfen.

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    EU, Weißrussland, USA, Russland