02:42 20 Oktober 2018
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    Aufschrift Sanktionen zwischen den Flaggen der USA und Russlands

    Kreml über neue US-Sanktionen: „Wahres Motiv lässt sich nicht verschleiern“

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    Die Versuche, die Realisierung des Projekts Nord Stream 2 zu verhindern, widersprechen den Handelsregeln und Normen, und dies kann laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, auf keine Weise verschleiert werden.

    Das neue Sanktionspaket der USA gegen die Unternehmen, die an Nord Stream 2 beteiligt sind, befindet sich im Höchststadium seiner Entwicklung, wie die Zeitung „The Wall Street Journal“ zuvor mitteilte. Den ehemaligen und aktuellen US-Beamten zufolge ist zurzeit die Erörterung des Pakets im Gange, und die Sanktionen können bereits innerhalb einiger Wochen verhängt werden.

    „Wir haben bereits davon gesprochen, dass die Versuche, einem ausschließlich kommerziellen internationalen Projekt zu widerstehen, (…) ein eindeutiger Verstoß gegen alle Handelsregeln und Normen der Welthandelsorganisation ist. Es ist nichts anderes als eben das und kann durch keine anderen Motive getarnt werden“, sagte Peskow.

    Das Projekt Nord Stream 2 sieht den Bau von zwei Gaspipelinesträngen mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr von Russlands Küste über die Ostsee nach Deutschland vor. Es wird geplant, die neue Gaspipeline neben dem funktionierenden Nord Stream zu verlegen. Sie wird territoriale oder ausschließliche Wirtschaftszonen der Ostsee-Anrainer Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland erfassen. Unter den aufgezählten Ländern hat allein Dänemark der Nord Stream 2 AG, dem Betreiber von Nord Stream 2, noch keine Baugenehmigung für die Pipeline erteilt.

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    Tags:
    wahre Motive, widersprechen, verschleiern, verhindern, Kreml, Welthandelsorganisation (World Trade Organization, WTO), Nord Stream 2 AG, The Wall Street Journal, Dmitri Peskow, Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland, Ostsee, Russland, USA