14:56 19 Oktober 2018
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    Senator Rand Paul (Archivbild)

    US-Senator kritisiert „höchst politisierte“ Ermittlung russischer „Einmischung”

    © AP Photo/ Manuel Balce Ceneta
    Politik
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    Der republikanische Senator Rand Paul hat in einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News die aktuellen Ermittlungen zur angeblichen „Einmischung“ Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen als „höchst politisiert“ bezeichnet.

    Zudem verurteilte der Senator das Justizsystem der USA als zu hart, besonders in Bezug auf gewaltlose Finanzverbrechen.

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    „Es ist eine höchst politisierte Ermittlung. Das einzige, was bis jetzt herausgekommen ist, ist, dass wir Russen wegen Hacking von E-Mails und Menschen wie Paul Manafort wegen etwas, das keine Verbindung zu Russland oder Donald Trump haben mag, anklagen“, erklärte Rand Paul am Montag.

    Dem fügte er hinzu, dass sich einige Medien auf das Thema der russischen „Einmischung“ „fixiert“ hätten.

    „Es gibt so viele Einzelheiten in der Causa Russland, dass ich glaube, wir alle sollten die Geschichten erneut lesen, um aufzurollen, wer was gesagt hat. Es ist sehr verwirrend, aber es betrifft nicht die Leben der meisten Menschen“, so der Senator weiter auf „Fox News“.

    US-Präsident Donald Trump hatte mehrmals widersprüchliche Erklärungen über eine mögliche russische Einmischung in die Angelegenheiten der USA abgegeben. Bei der Pressekonferenz nach dem Treffen mit Putin in Helsinki am 16. Juli hatte er erklärt, dass beide Seiten am Skandal schuld seien und dass er keine Beweise für die Einmischung sehen würde. Jedoch hatte er am nächsten Tag gegenüber Journalisten mitgeteilt, dass er seinen Geheimdiensten völlig vertraue und deren Erkenntnisse in diesem Fall anerkenne.

    Dem ehemaligen Wahlkampfmanager von Donald Trump, Paul Manafort, werden illegale Lobbyaktivitäten, Steuerhinterziehung und Geldwäsche zur Last gelegt.

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    Tags:
    Russland-Ermittlungen, Einmischung, Fox News, US-Senat, Paul Manafort, Donald Trump, Rand Paul, Kentucky, Russland, USA