23:04 13 Dezember 2018
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    Ein syrischer Mann hält in der Hand einen toten Vogel, der angeblich infolge eines angeblichen C-Waffen-Einsatzes in Idlib (Archivbild)

    Britische Militärfirma leugnet Beteiligung an Provokation in Syrien

    © AFP 2018 / Omar haj kadour
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    Die Marketing-Chefin des privaten britischen Sicherheitsunternehmens Olive Group hat Informationen über dessen Teilnahme an der Vorbereitung eines C-Waffen-Einsatzes zurückgewiesen.

    „Olive Group ist darin nicht verwickelt“, erklärte eine Vertreterin des Unternehmens, Suzanne Piner, gegenüber Sputnik.

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    Am Samstag hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow kundgetan, dass eine Kämpfergruppe, die von Olive Group trainiert worden sei, die Beteiligung an einer C-Waffen-Provokation plane. Die Kämpfer hätten vor, bei dem Angriff als Retter der Opfer aufzutreten.

    Terroristen von „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ bereiteten laut Konaschenkow die Provokation vor, um Damaskus des Einsatzes von Chemiewaffen gegen Zivilisten in der syrischen Provinz Idlib zu bezichtigen. Dies würde dann als Vorwand für einen Angriff der USA und ihrer Verbündeten auf Regierungsobjekte in Syrien dienen.

    Zu diesem Zweck, so Konaschenkow, sei ein US-Zerstörer mit 56 Marschflugkörpern an Bord im Persischen Golf eingetroffen und ein Bomber B-1B auf den Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar verlegt worden.

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    Ein weiterer Hinweis auf die Vorbereitung eines erneuten Schlags der US-Alliierten gegen Syrien seien haltlose Aussagen einer Reihe von Vertretern der USA, Großbritanniens und Frankreichs vom 22. August. Demnach bestehe die Absicht, auf vermeintliche  „C-Waffen-Einsätze“ durch die syrische Regierung kategorisch zu reagieren.

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    Tags:
    C-Waffen-Angriff, Provokation, C-Waffen, Olive Group, Russisches Verteidigungsministerium, Großbritannien, Syrien, USA, Russland