17:05 19 September 2018
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    Eurofighter fangen russische Jets ab: „London provoziert“

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    Politik
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    In der vergangenen Woche sollen laut Medienberichten britische Kampfjets über dem Schwarzen Meer einen russischen Marineflieger überwacht haben. Routineflüge russischer Jets werden nun von London als „Provokation“ seitens russischer Luftstreitkräfte dargestellt. Das wird wiederum von der russischen Botschaft als provokantes Verhalten erachtet.

    „Verteidigungsminister Gavin Williamson und andere britische Politiker, die die Routinehandlungen der russischen Seite als ‚provokanten Zwischenfall‘ auftischen, handeln somit höchst unverantwortlich“, teilte der Pressesprecher der russischen Botschaft in London am Samstag mit.

    Der Zwischenfall sei eine perfekte Veranschaulichung dessen, wie schadhaft die Idee an sich sei, die britischen Luftwaffe und andere Nato-Truppen in Rumänien, Polen und den baltischen Staaten zu stationieren.

    „Anstatt jemandes Sicherheit zu stärken und zu gewährleisten, wird die militärische Präsenz von den britischen Behörden in Wirklichkeit für ihre eigene provokatorische Tätigkeit verwendet – sowohl verbal, was bedauerlich ist, als auch militärisch, was schlichtweg gefährlich ist“, betonte er. 

    Dabei würden die Aktivitäten des russischen Militärs voll und ganz den völkerrechtlichen Normen entsprechen und keine Gefahr für das Vereinigte Königreich darstellen.

    Zuvor war berichtet worden, dass am Freitag britische Eurofighter von der Luftwaffenbasis „Mihail Kogalniceanu“ in Rumänien abgehoben hätten, um das russische Flugzeug vom Typ Berijew Be-12 zu überwachen. Am Dienstag sollen darüber hinaus zwei Jets der Royal Air Force zwei russische Flugzeuge vom Typ Su-30 in der Region beobachtet haben.

     

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    Berijew Be-12, Eurofighter, Eurofighter Typhoon, Su-30, NATO, Gavin Williamson, London, Großbritannien, Moskau, Russland