18:36 23 November 2020
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    Die syrische Luftabwehr ist landesweit in höchste Gefechtsbereitschaft versetzt worden. Dies meldet die Online-Zeitung „Al-Masdar-News“ unter Berufung auf regierungsnahe Journalisten.

    Eine Quelle vom Luftwaffenstützpunkt Mezzeh bestätigte gegenüber der Zeitung, dass Militärs den Befehl erhalten hätten, sich auf einen möglichen Schlag gegen Damaskus vorzubereiten.

    Der genaue Grund, warum die Luftabwehrsysteme in höchste Gefechtsbereitschaft versetzt wurden, wurde nicht genannt. Offenbar hängt das mit der Gefahr eines baldigen US-Angriffs zusammen. 

    Das russische Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, der US-Zerstörer USS Ross sei am 25. August mit 28 Tomahawk-Marschflugkörpern an Bord im Mittelmeer eingetroffen. Die Reichweite der Raketen ermögliche Angriffe auf dem ganzen Territorium Syriens.

    Zuvor war die USS Sullivans mit 56 Marschflugkörpern an Bord in den Persischen Golf eingelaufen. Auf den US-Luftwaffenstützpunkt al-Udeid in Katar wurde außerdem der strategische Bomber B-1B verlegt, der mit 24 Luft-Boden-Marschflugkörpern JASSM bestückt ist.

    Das Ganze zeugt laut dem Verteidigungsministerium in Moskau davon, dass die USA die mögliche Inszenierung eines Chemiewaffen-Einsatzes durch die Terroristen von Haiat Tahrir asch-Scham (ehemalige al-Nusra-Front) in der Provinz Idlib als Vorwand für einen neuen Angriff nutzen wollen.

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    Tags:
    Luftabwehrsysteme, Bereitschaft, Luftabwehr, Militär, Krieg, Syrien