03:15 16 Dezember 2018
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    CIA-Ex-Mitarbeiter kommentiert Stillschweigen der „Kreml-Informanten“

    © REUTERS / Maxim Shemetov
    Politik
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    Der Ex-Mitarbeiter der CIA und Exekutivdirektor des US-Rates für Nationale Interessen (Council for the National Interest, CNI), Philip Giraldi, hat die Äußerungen der US-Medien über die „russischen Informanten“ der CIA in seinem Kommentar als Bluff bezeichnet.

    Er ist der Ansicht, dass die Quellen von „The New York Times“ geblufft hätten, von dem Wunsch getrieben, die Behauptungen über die russische „Einmischung“ in die US-Wahlen zu bestätigen. Giraldi betonte, dass „ranghohe Mitarbeiter der Geheimdienste nie so einfach und offen zugeben würden, hochrangige Quellen im Kreml zu haben“.

    Darüber hinaus unterstrich er, dass das Blatt eine „Ungenauigkeit und offene Lüge“ zugelassen hätte, weil es beispielsweise keine Beweise dafür gebe, ob man versucht hätte, jemanden unter diesen „Quellen“ oder Agenten in Russland umzubringen. Der „Fall Skripal“ enthält ihm zufolge zu viele zweifelhafte Behauptungen, um mit deren Hilfe Vorwürfe gegen Russland zu erheben.

    „The New York Times“ hatte zuvor geschrieben, dass die Schlüssel-Geheiminformanten der US-Geheimdienste, die Washington aus Moskau geheime Informationen über die Handlungen und Absichten der russischen Behörden geliefert hätten, sich in der letzten Zeit mit der CIA nicht mehr in Verbindung setzen würden.

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    Tags:
    hochrangig, Informanten, Quellen, Einmischung, Council for the National Interest, CNI, US-Geheimdienste, Kreml, The New York Times, CIA, Sergej Skripal, Philip Giraldi, USA, Russland