17:07 19 September 2018
SNA Radio
    Der Rote Platz in Moskau

    Kreml rechtfertigt Verteidigungsausgaben

    © Sputnik / Alexey Drushinin
    Politik
    Zum Kurzlink
    „Wostok 2018“: Das größte Militärmanöver in der Geschichte Russlands (18)
    3732

    Russlands Verteidigungsausgaben, darunter auch für die Militärübungen „Wostok 2018“ („Ost 2018“), sind laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in der jetzigen Situation in der internationalen Arena zweckmäßig.

    „Das Sozialwesen, das Rentensystem sind eine sehr wichtige Konstante der Staatspolitik. Die Verteidigungsfähigkeit des Landes in der jetzigen internationalen Situation, die oft durchaus aggressiv und unfreundlich unserem Land gegenüber ist, ist begründbar, notwendig und alternativlos“, so Peskow.

    Somit antwortete der Kreml-Sprecher auf die Frage, ob die Ausgaben für solch großangelegte Militärübungen zu einem Zeitpunkt gerechtfertigt seien, wo die Leute über den Zustand der einheimischen Wirtschaft besorgt seien.

    Zuvor am Dienstag hatte Verteidigungsminister Sergej Schoigu das größte Manöver seit knapp 40 Jahren angekündigt. In Russland gab es Sergej Schoigu zufolge seit 1981 keine derart großen Militärübungen mehr.

    Mehr als 36.000 Stück Bodentechnik sowie  knapp 300.000 Militärs sollen auf fast allen Übungsgeländen der Militärbezirke Zentrum und Osten daran teilnehmen. Auch seien die Pazifik- und die Nordflotte sowie die Luftlandtruppen beteiligt. Das Militärmanöver „Wostok 2018“ findet vom 11. bis zum 15. September statt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    „Wostok 2018“: Das größte Militärmanöver in der Geschichte Russlands (18)

    Zum Thema:

    „Ein Denkanstoß“: Botschafter vergleicht Militärausgaben von Nato und Russland
    In harten Zahlen: Russland kürzt Militärausgaben
    Auf Putins Antrag: Großprüfung der Kampfbereitschaft in Russland gestartet
    Schoigu: Fremde Armeen folgen nach vier Jahren russischem Beispiel
    Tags:
    Übungen, Ausgaben, Verteidigung, Wostok 2018, Dmitri Peskow, Russland