21:15 24 September 2018
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    Patriotische Graffiti auf den Straßen der iranischen Hauptstadt Teheran

    Iran wird vor möglicher Militärinvasion gewarnt

    © AP Photo / Ebrahim Noroozi
    Politik
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    Der UN-Sicherheitsrat kann militärische Maßnahmen genehmigen, sollte der Iran die Straße von Hormuz schließen. Dies hat laut dem TV-Sender „Al-Arabiya“ der Energieminister Saudi Arabiens, Ibrahim al-Muhanna, erklärt.

    Der Iran sei nicht berechtigt, die strategisch wichtige Straße von Hormuz zu blockieren, deren nördliche Küste dem Iran gehöre und die südliche – den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman, so der Minister. Er habe auch bezweifelt, dass die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden.   

    Am Montag hatte der iranische TV-Sender „Press TV“ den Marinechef der iranischen Revolutionsgarde, den General Alireza Tangsiri, mit den Worten zitiert, dass der Iran den Persischen Golf ebenso wie die Straße von Hormuz kontrollieren würde.  

    „Wir haben eine Botschaft für unsere muslimischen Nachbarn. Wir haben mehrfach erklärt, dass wir bereit sind, ihnen brüderlich die Hand zu reichen, und glauben, dass der Persische Golf unser Heim ist, in dem wir die Sicherheit gewährleisten können“, so Tangsiri.     

    Der US-Außenminister Mike Pompeo hat seinerseits via Twitter erklärt, dass Teheran kein Recht habe, die Straße von Hormuz unter seine Kontrolle zu bringen, da sie zu den internationalen Gewässern gehöre. 

    ​Am Montag war berichtet worden, dass der Iran und Syrien künftig ihre militärtechnische Zusammenarbeit intensiver gestalten wollen. Zudem hat Teheran betont, die beiden Länder würden nicht zulassen, dass ihren freundschaftlichen Beziehungen jemand schaden würde.

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    Tags:
    Beziehungen, Mike Pompeo, Iran, Syrien