18:29 23 September 2018
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    Foal Eagle-Übungen zwischen den USA und Südkorea (Archiv)

    Trotz Kims Proteste: USA üben mit Südkorea weiter

    © AP Photo / Lee Jin-man
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    Washington wird laut dem Pentagon-Chef James Mattis trotz der Einwände Nordkoreas nicht auf gemeinsame Militärmanöver mit Seoul verzichten.

    „Wie Sie wissen, haben wir beschlossen, als Zeichen des Entgegenkommens infolge des Gipfels in Singapur mehrere große Manöver einzustellen. Derzeit haben wir keine Pläne, weitere Übungen einzustellen“, sagte Mattis bei einem Briefing am Dienstag.

    Der Pentagon-Chef präzisierte jedoch nicht, wann das nächste gemeinsame Manöver stattfinden soll.

    Die USA und Südkorea halten regelmäßig Militärübungen ab, bei denen unter anderem auch die Abwehr einer nordkoreanischen Aggression geübt wird. Pjöngjang bewertet dies als Provokation.

    Am 22. Juni hatte das Pentagon die Einstellung von einer Reihe gemeinsamer Militärübungen mit Seoul als Folge des Gipfels zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un bekannt gegeben. Bei dem Gipfel hatte sich Kim Jong-un  zur „vollständigen Denuklearisierung“ Nordkoreas verpflichtet. Trump hatte im Juni seinerseits in einem Tweet die hohen Kosten der „Militärspiele“ vor der nordkoreanischen Küste und deren provokativen Charakter beklagt.

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    Tags:
    Provokation, Manöver, Militär, James Mattis, Donald Trump, Kim Jong-un, Nordkorea, Südkorea, USA