02:05 20 September 2018
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    ein Opfer des angeblichen Chemiewaffen-Einsatzes in Idlib (Archiv)

    Folgen der Spiele mit C-Waffen-Provokationen durch Westen unvorhersehbar – Moskau

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    Die Provokation des Westens und die Militäraggression gegen Syrien werden die politische Regelung im Land sowie die globale Sicherheit aufs Schwerste treffen, äußerte die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.

    Ihr zufolge entwickelt der Westen bereits ein Szenario, das dem den früheren Attacken westlicher Länder auf Syrien vorangehenden ähnelt. Zuerst gebe es „präventive“ Statements der Beamten, wonach die syrische Regierung angeblich C-Waffen einsetzen könne. Dann solle man eine weitere Provokation erwarten – entweder mit einer wirklichen Chemiewaffenattacke oder mit deren Inszenierung.

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    „Der letzte Schritt: Raketenangriffe auf Stellungen syrischer Militärs und andere Objekte. Das alles wird geschehen und der Prozess ist bereits im Gange, das alles wird geschehen und geplant, dass das in den Medien saftig inszeniert wird“, so die Sprecherin.

    Moskau habe die schlimmsten Befürchtungen und teilte sie mit den Medien. Denn eine Verwirklichung des von Sacharowa beschriebenen Szenarios sei möglich. „Das wäre nicht nur für die Regelung in Syrien sondern auch für die globale Sicherheit der schwerste Schlag. Die Folgen des Spiels mit dem Feuer sind unvorhersehbar. Nicht immer kommt man ungeschoren davon“.

    „Aus der entstandenen Situation folgt nur eines: Der Westen ist mit dem in der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates festgelegten Kurs zur Syrien-Regelung nicht zufrieden und will die Entwicklung der Geschehnisse in der Richtung ändern, die den Plänen Washingtons und seiner Verbündeten besser entsprechen“, äußerte Sacharowa.  

    Provokation mit C-Waffen

    Am Samstag hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erklärt, Terroristen von „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ würden eine Provokation vorbereiten. Damit solle Damaskus des Einsatzes von Chemiewaffen gegen Zivilisten in der syrischen Provinz Idlib bezichtigt werden, was dann als Vorwand für einen Angriff der USA und ihrer Verbündeten auf Regierungsobjekte in Syrien dienen könne.

    Zu diesem Zweck, so Konaschenkow, sei ein US-Zerstörer mit 56 Marschflugkörpern an Bord im Persischen Golf eingetroffen und ein Bomber vom Typ B-1B auf den Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar verlegt worden.

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    Ein weiterer Hinweis auf die Vorbereitung eines erneuten Schlags der US-Verbündeten gegen Syrien seien haltlose Aussagen einer Reihe von Vertretern der USA, Großbritanniens und Frankreichs vom 22. August. Demnach bestehe die Absicht, auf vermeintliche „C-Waffen-Einsätze“ durch die syrische Regierung kategorisch zu reagieren.

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