02:43 22 Februar 2020
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    Der US-Präsident hat mehrmals mit seinen Beraten und Anwälten die Vorbereitung des Amtsenthebungsverfahrens sowie die möglichen Folgen einer demokratischen Übernahme des US-Abgeordnetenhauses besprochen. Darüber schreibt die Zeitung „Washington Post“ unter Berufung auf mit der Situation vertraute Quellen.

    Die Berater des US-Staatschefs sind laut Zeitungsangaben besorgt, dass Trump weder das Personal noch die Rechtsstrategie habe, um sich vor einem möglichen Sieg der Demokratischen Partei bei den Zwischenwahlen im November zu schützen

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    Eine Übernahme des Abgeordnetenhauses durch die Demokraten würde ihnen erlauben, zahlreiche Mitglieder der Trump-Administration vorzuladen und sogar Impeachment zu beantragen.

    „Wir haben zu unterschiedlichen Zeiten viel über die Amtsenthebung gesprochen. Das ist das einzige, was es da gibt. Sie können ihn nicht strafrechtlich anklagen“, zitiert die Zeitung den Anwalt Trumps, Rudy Giuliani.

    Washington Post“ erwähnt zudem, dass die Möglichkeit der Miteinbeziehung von neuen qualifizierten Juristen im Weißen Haus längst diskutiert werde.

    Das Thema der Amtsenthebung ist ans Licht gekommen, nachdem Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen unter Eid ausgesagt hatte, auf Anweisung seines Mandanten zwei Frauen Schweigegeld zukommen lassen zu haben. Darüber hinaus wurde Paul Manafort, der ehemalige Leiter von Trumps Wahlkampagne, des Steuerbetrugs für schuldig befunden.

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    Tags:
    Impeachment, Washington Post, Rudy Giuliani, Donald Trump, USA