15:54 23 September 2018
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    Am Explosionsort in Donezk

    Mord an Donezk-Chef: Verdächtige nennen Drahtzieher

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    Politik
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    Nach dem tödlichen Bombenanschlag auf den Chef der selbsternannten Volksrepublik Donezk Alexander Sachartschenko sind Verdächtige festgenommen worden. Laut dem Berater des getöteten Republikchefs Alexander Kasakow sagten diese bei einem Verhör aus, wer hinter dem Mord steht.

    „Wir kennen schon den Drahtzieher – das waren Spezialeinheiten (der ukrainischen Armee – Anm. d. Red.)“, sagte Kosakow. „Das stimmt tatsächlich. Diejenigen, die festgenommen wurden, haben Geständnisse abgelegt.“

    Nach einigen Medienberichten handelt es sich bei den Verhafteten um zwei Männer.

    Zuvor hatte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU jegliche Verwicklung in den Mord am Donezk-Chef abgestritten.

    Vergangenen Freitagabend wurde bekannt, dass bei einer Explosion im Café „Separ“ im Zentrum von Donezk der Republikchef Alexander Sachartschenko ums Leben kam. Auch sein Leibwächter wurde getötet. Insgesamt wurden elf Menschen verletzt. Die Behörden der selbsterklärten Volksrepublik stufen den Vorfall als Terroranschlag ein. Der russische Präsident, Wladimir Putin, bezeichnete den Anschlag als „hinterhältig“ und einen Versuch, die gesamte Situation im Donbass zu destabilisieren, um „das Volk des Donbass in die Knie zu zwingen“. Das werde aber nicht funktionieren.

     

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    Tags:
    Geständnis, Bombenanschlag, Drahtzieher, Terror, Mord, Anschlag, Tod, Explosion, Alexander Sachartschenko, Wladimir Putin, Donezk, Ukraine