05:43 17 Dezember 2018
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    Krieg im Donbass (Archiv)

    Donezker Volkswehr: Söldner aus USA und Kanada im Donbass eingetroffen

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    Politik
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    Viele ausländische Söldner, darunter ranghohe Militärs aus den USA und Kanada, sind in den Donbass gekommen, wie der Leiter des Pressedienstes des Operativkommandos der selbsterklärten Donezker Volksrepublik, Daniil Bessonow, mitteilte.

    „Wir schließen nicht aus, dass die eingetroffenen Angehörigen von fremden Streitkräften an der Planung und der Durchführung einer Angriffsoperation teilnehmen werden“, so Bessonow.

    Ihm zufolge steht die Ankunft ausländischer Soldaten im Zusammenhang mit der Vorbereitung der ukrainischen Truppen auf eine Eskalation des Konfliktes im Süden des Gebietes Donezk.

    Die Söldner seien in der 56. Panzergrenadierbrigade und der 406. Artilleriebrigade im Raum des Ortes Ursuf sowie im Stab der Vereinten taktischen Gruppierung „Wostok“ eingetroffen, so Bessonow.

    Zuvor war in der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik (LVR) gemeldet worden, dass Scharfschützen und Späh- und Diversionstrupps der ukrainischen Streitkräfte an der Trennlinie im Donbass aktiv geworden seien.

    Nach Meinung der Lugansker Volksmiliz plant das ukrainische Militär, die LVR während der Feuerpause, die zu Beginn des Schuljahres angeordnet wurde, zu Antworthandlungen zu provozieren. Wie der offizielle Sprecher des Lugansker Militärkommandos, Andrej Marotschko, dazu äußerte, sorgt die ukrainische Militärführung weiterhin für eine angespannte Situation im Konfliktraum und verbreite Falschmeldungen über Feuerangriffe seitens der LVR.

    Laut dem Verteidigungsminister der selbsterklärten Donezker Volksrepublik, Wladimir Kononow, „hat die ukrainische Seite am Samstag versucht, mit Hubschraubern und Flugzeugen, die entlang der Trennlinie flogen, unsere Streitkräfte zu einem Bruch des Waffenstillstandes zu provozieren“. Wäre die Armee der DVR auf diese Provokationen eingegangen, hätten die Journalisten und Menschenrechtler, die sich auf dem von Kiew kontrollierten Territorium aufhalten, eine Verletzung des Waffenstillstands registriert, so Kononow. Die Situation an der Trennlinie werde von den Kräften der selbsterklärten Republik kontrolliert, fügte er hinzu.

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