18:51 14 Dezember 2018
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    Luftbetankug eines US-Kampfjets des Typs F-15E bei Luftangriffen in Syrien (Archivbild)

    Syriens Außenminister über Verhältnis zwischen Damaskus und Washington

    © Foto: U.S. Air Force/ Senior Airman Matthew Bruch
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    Der syrische Außenminister Walid Muallem hat die Beziehungen seines Landes zu den USA, die sich feindselig gegenüber Damaskus verhalten, als angespannt bezeichnet.

    In einem Interview mit RT hat Muallem die Medienberichte zurückgewiesen, laut denen Delegationen Syriens und der USA heimlich zusammentreffen würden.

    „…Es gibt keine Geheimtreffen. Hierbei stellt sich nämlich die Frage, welchen Nutzen wir davon hätten. Ob diese Administration vertrauenswürdig ist? Ob sie ihre Verpflichtungen aus den mit ihr geschlossenen Abkommen erfüllt? Durchaus nicht!“

    Washington habe sich dem Dienst für die Interessen Israels gewidmet und betreibe in der Nahost-Region „eine Politik, die von Tel Aviv diktiert wird“, so Muallem.

    Der Minister betonte, die US-Administration verhalte sich seit dem Ausbruch der Krise 2011 in Syrien unverhohlen feindselig. Sie unterstütze den IS* und habe Dschabhat an-Nusra mit Waffen versorgt, fügte er hinzu.

    Der syrische Chefdiplomat schloss jegliche Verhandlungen zwischen den beiden Ländern aus.

    *Islamischer Staat, auch IS – eine in Russland verbotene Terrorvereinigung

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    Tags:
    Verpflichtungen, Beziehungen, RT, Walid Muallem, Israel, Syrien, USA