08:07 19 Dezember 2018
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    The New York Times (Symbolbild)

    „Talsohle der New York Times“ – Weißes Haus fordert Entschuldigung

    CC BY 2.0 / Monik Markus / Garbage
    Politik
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    Laut der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, muss sich die Zeitung „New York Times“ für ihren „rücksichtslosen und egoistischen“ Artikel über den US-Präsidenten Donald Trump entschuldigen.

    Am Mittwoch hat die „New York Times“ (NYT) einen anonymen Gastbeitrag eines angeblich ranghohen Mitglieds der US-Regierung veröffentlicht. Demnach arbeiten einige Beamte aktiv daran, Trumps Politik zu untergraben, denn sie teilen ihre Ansichten nicht.

    „Wir sind enttäuscht, aber nicht überrascht, dass die Zeitung beschlossen hat, diesen bedauernswürdigen, rücksichtslosen und egoistischen Artikel zu veröffentlichen“, so Sanders.

    Damit sei eine weitere Talsohle der vermeintlich angesehenen Zeitung erreicht worden. Die Zeitung muss sich entschuldigen, wie sie es bereits nach der Präsidentschaftswahl für ihre katastrophale Beleuchtung der Trump-Kampagne getan habe.

    „Dies ist ein weiteres Beispiel für das gemeinsame Handeln liberaler Medien, um den Präsidenten zu diskreditieren“, so Sanders weiter.

    Trump habe eine „mutige und ehrgeizige“ Agenda und erfülle seine Versprechen. Seine Leistungen innerhalb von weniger als zwei Jahren seien erstaunlich.

    „Der Mann, der hinter diesem Artikel steht, hat vorgezogen, den ordnungsgemäß gewählten Präsidenten der USA zu betrügen, statt ihn zu unterstützen. Er (der Autor des Artikels – Anm. d. Red.) stellt nicht das Land in den Vordergrund, sondern sich selbst und sein Ego, und zwar über dem Willen des amerikanischen Volkes. Dieser Feigling muss das Richtige tun und zurücktreten“, fügte Sanders hinzu.

    Die Anzahl der kritischen Artikel über Trump und seine Administration hat in letzter Zeit zugenommen. Am 6. November sind Wahlen im US-Kongress geplant. Falls die Demokraten dabei siegen, können sie der US-Administration fast vollständig die Möglichkeit nehmen, ernsthafte Reformen durchzuführen. Die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses haben zur Zeit die Parteigenossen Trumps, die Republikaner.

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    Tags:
    Kritik, Presse, New York Times, Weißes Haus, Donald Trump, Sarah Sanders, Washington, USA