16:27 28 März 2020
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    Frankreich, Deutschland, die USA und Kanada unterstützen die neuen Anschuldigungen gegen Russland im Skripal-Fall, die zuvor von London veröffentlicht wurden. Die Staaten teilten dies in einer gemeinsamen Erklärung mit.

    In einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung teilten die Staats- und Regierungschefs der vier Staaten sowie Großbritanniens mit, dass sie „volles Vertrauen in die britische Einschätzung“ hätten, dass die beiden tatverdächtigen Russen Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU waren oder sind.

    Ebenfalls glauben die Regierungen Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, der USA und Kanadas, „dass diese Operation mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf hoher Regierungsebene gebilligt wurde“.

    Konkrete Beweise für die Behauptungen in der gemeinsamen Stellungnahme wurden jedoch nicht genannt.

    Dennoch betrachtet London laut der britischen UN-Vertreterin Karen Pierce die Möglichkeit, die Sanktionen gegen Russland erneut auszuweiten.

    >>> Weitere Sputnik-Artikel zum Thema: Weder Vermutungen noch Vorwürfe zulässig: Kreml zu Causa Skripal<<<

    Offenbar erwartet London dabei erneut, dass die EU- und Nato-Partner die neuen Sanktionen mittragen.

    „Wir werden mit unseren Partnern besprechen, welche Schritte am besten zu ergreifen sind“, sagte der britische Vertreter und beantwortete damit die Frage, ob Großbritannien seine Sanktionen gegen die Russische Föderation ausweiten wird.

    Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass sich zuvor „28 Länder und die Nato“ der Ausweisung russischer Diplomaten angeschlossen hätten.

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    Tags:
    Fall Skripal, Sanktionen, Kanada, London, Großbritannien, Deutschland, USA, Frankreich