11:41 18 Dezember 2018
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    Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan und Hassan Rouhani beim Treffen in Teheran

    Erdogan auf Gipfel mit Putin und Rouhani: Türkei bleibt in Syrien

    © REUTERS / Kayhan Ozer/Turkish Presidential Palace
    Politik
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    Bei dem trilateralen Syrien-Gipfel in Teheran tauschen die Präsidenten Russlands, Irans und der Türkei ihre Positionen zu der Krise im Nahostland aus. Laut dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan will die Türkei weiterhin in Syrien präsent bleiben.

    Demnach sei die syrische Provinz Idlib „geopolitisch nicht nur für die Zukunft Syriens, sondern auch für die Gewährleistung der Sicherheit“ der Türkei wichtig.

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    Die Türkei werde daher weiterhin in Syrien präsent bleiben und keine Risiken für das türkische Territorium zulassen.

    „Die Türkei ist entschlossen, seine Präsenz in der Region weiter zu behalten, solange in Syrien die territoriale, politische und soziale Integrität nicht gewährleistet ist“, sagte Erdogan bei der Eröffnung des Dreiergipfels.

    Gemeint hierbei sei unter anderem die schwierige Situation mit den Flüchtlingen — die Türkei sei nicht mehr in der Lage, neue Flüchtlinge aufzunehmen. Sollte eine großangelegte Offensive gestartet werden, fürchtet Ankara eine neue Eskalation der Flüchtlingskrise, so Erdogan.

    Eine Feuerpause für Idlib sei daher erstrebenswert. Erdogan sieht es als möglich an, die Terrorgruppierungen, die sich in Idlib befinden, „in andere Regionen“ zu versetzen.

    „Wir glauben, dass wir versuchen könnten, diese Elemente (die Terroristen — Anm.d.Red.), die unsere russischen Freunde beunruhigen und eine Bedrohung für (die russische Basis in) Hmeimim darstellen, in entferntere Orte zu versetzen“, sagte er.

    Besonders besorgniserregend für Ankara sei in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass die Vereingten Staaten offen Waffen an verschiedene Gruppierungen östlich des Euphrat liefern würden.

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    Tags:
    Armee, Recep Tayyip Erdogan, Idlib, Türkei, Syrien