09:42 02 Dezember 2020
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    Die Chefin des Oberhauses Russlands, Walentina Matwijenko, hat dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un eine Botschaft vom russischen Präsidenten Wladimir Putin übergeben.

    Matwijenko traf sich am Samstag mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un. Die Zusammenkunft soll mehr als eine Stunde gedauert haben und in einer freundlichen Atmosphäre verlaufen sein, so Matwijenko. 

    „Ich bin dem Auftrag nachgekommen und habe die Botschaft von Wladimir Wladimirowitsch Putin übergeben“, sagte die Vorsitzende des russischen Föderationsrates.    

    Kim habe seine Bereitschaft bestätigt, Russland einen Staatsbesuch abzustatten, die Zeit und der Ort des Besuches würden über diplomatische Kanäle vereinbart.

    „Er sagte: Für mich ist das Treffen mit dem russischen Präsidenten äußerst wichtig, wir müssen in einem bilateralen Format die Strategie und die Aussichten unserer Partnerschaft besprechen, und ich möchte auch eine ganze Reihe von wichtigen Fragen der internationalen Agenda erörtern“, so Matwijenko.

    Kim habe unterstrichen, dass Russland eine sehr wichtige Rolle bei der politisch-diplomatischen Beilegung des Nuklearproblems der koreanischen Halbinsel spiele und dass die russische Herangehensweise mit der Herangehensweise des nordkoreanischen Staatsoberhaupts übereinstimme, sagte die Oberhauschefin vor Journalisten.  

    Außerdem soll Kim Jong-un auf die Wiedervereinigung der zwei koreanischen Staaten eingestimmt sein. 

    „Der nordkoreanische Staatschef ist auf eine Bewegung in dieser Richtung eingestellt – zur Wiedervereinigung der beiden Koreas. Das ist wiederum eine Straße mit Gegenverkehr. Dabei ist klar, dass einige regionale und äußere Akteure kein Interesse an einer Wiedervereinigung der beiden Koreas haben, weil jemand dadurch manipulieren und die Positionen in der Region aufrechterhalten will“, betonte die russische Politikerin. 

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    Tags:
    Partnerschaft, Besuch, Wiedervereinigung, Botschaft, Treffen, Russlands Föderationsrat (Oberhaus), Kim Jong-un, Wladimir Putin, Walentina Matwienko, Nordkorea, Russland