15:24 24 September 2018
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    Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis (Archiv)

    „Jeder möchte Geschäfte mit Russland machen“ – tschechischer Premier

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    Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš hat in einem Interview mit der slowakischen Zeitung „Pravda“ das Interesse der EU-Länder für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland betont und zur Suche nach einer Lösung aufgerufen.

    „Jeder möchte Geschäfte mit Russland machen. Es muss eine politische Lösung zur Umsetzung der Minsker Abkommen gefunden werden. Irgendwie muss es gelöst werden. Russland ist da und wird auch da sein“, sagte er.

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    Viele Probleme in der Welt könnten ohne Russland nicht gelöst werden, betonte der tschechische Premier. So könnte ohne Moskau keine Regelung für Syrien gefunden werden. „Und die Situation in Syrien ist für die Europäer von großer Bedeutung“, so Babiš.

    „Die neue italienische Regierung will die Aufhebung der antirussischen Sanktionen durchsetzen. Mal sehen, wie sich das entwickeln wird. Entsprechend dem, was die italienischen Politiker sagen, denke ich, dass das Thema Sanktionen bei einer Sitzung des EU-Rates besprochen werden wird. Aber ich weiß nicht wann“, fügte er hinzu.

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    Tags:
    Sanktionen, Zusammenarbeit, Minsker Abkommen, EU, Syrien, Tschechien, Russland