01:42 10 August 2020
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    Das Pentagon hat ein zusätzliches Kontingent zum von der Koalition besetzten Vorposten Al-Tanf im Südosten Syriens geschickt. Dies berichtet der TV-Sender Fox News unter Berufung auf Quellen im Verteidigungsministerium.

    Insgesamt sollen über 100 Marineinfanteristen in die Region verlegt worden sein.

    Bemerkenswert sei auch, dass Washington seine militärische Präsenz im Garnisonsgebiet im Zusammenhang mit Russlands Warnung  vor dem bevorstehenden Schlag gegen die dort versteckten Kämpfer verstärke.

    „Die USA wollen keine Konfrontation mit Russland, der syrischen Regierung oder mit irgendeiner anderen Gruppe, die Syrien im Bürgerkrieg unterstützen könne“, zitiert der Sender den Sprecher des US-Zentralkommandos, William Urban.

    Im Jahr 2017 wurde von den US-Geheimdiensten eine Militärbasis in Al-Tanf eingerichtet. Sie wird von westlichen und nahöstlichen Verbündeten zur militärischen Ausbildung von Vertretern der „gemäßigten Opposition“ genutzt.

    Anfang Juni hatte das syrische Außenministerium die amerikanischen Truppen aufgefordert, das Gebiet Al-Tanf zu verlassen, um weitere Verhandlungen über die südlichen Territorien des Landes zu ermöglichen.

    Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten führen seit 2014 eine Militäroperation in Syrien und dem Irak durch, die gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat" gerichtet ist. Dabei befinden sich US-Soldaten ohne jegliche Genehmigung der Behörden Syriens im syrischen Staatsgebiet.

     

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    Tags:
    Kämpfer, Konfrontation, Opposition, al-Tanf, Syrien