18:45 05 August 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    75110
    Abonnieren

    Terroristen der Gruppierung „Islamischer Staat“* (IS) haben eine Ölpipeline in der Provinz Kirkuk im Norden des Iraks gesprengt, wie der Fernsehsender „Rudaw“ mit Verweis auf den Chef der kurdischen Sicherheitskräfte Idris Rafaat berichtet.

    „Diesen Morgen haben IS-Terroristen mit zwei Bomben die Ölpipeline zwischen Kirkuk und Dubiz gesprengt“, sagte Rafaat

    Das Feuer soll noch nicht gelöscht worden sein.

    Die Regierung in Bagdad erlangte im Oktober vorigen Jahres in der Provinz Kirkuk im Norden des Iraks wieder die Oberhand. Zuvor war die Provinz einige Jahre vom Autonomen Irakischen Kurdistan dominiert worden. Laut Rafaat hat die irakische Polizei das Territorium noch nicht unter ihre volle Kontrolle gebracht. Deshalb haben die sich im Berggebiet der Provinz befindenden IS-Terroristen das durch den Verwaltungswechsel entstandene Vakuum für die Verübung des Anschlages ausgenutzt.

    Der Gouverneur der Provinz Kirkuk, Rakan al-Dschaburi, hatte im Februar gegenüber Sputnik auf die Bedrohung der „schlafenden Terrorzellen“ vom IS in Kirkuk verwiesen. Ende 2017 hatten die irakischen Behörden den Sieg über den IS erklärt, aber betont, die Bekämpfung von Terrorzellen werde weiter fortgesetzt.

     

    *Eine in Russland verbotene Terrorgruppierung.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Verlieren Regierung und Medien ihre Glaubwürdigkeit? Unionsfraktions-Vize über Doppelmoral bei Demos
    Ein „Zehner-Club“ gegen China: Kann das gut sein für Europa?
    Stadt in Trümmern: Schreckliche Bilder nach Mega-Explosion in Beirut
    Tags:
    Terrorzelle, Sicherheitskräfte, Verwaltungsorgane, Kontrolle, Terroristen, IS, Sputnik, Kirkuk, Bagdad, Irak