16:47 23 September 2018
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    Genueser Festung in Sudak, Krim, Russland (Symbolbild)

    Russischer Politiker antwortet auf Kiews Bedingungen für Wasserversorgung von Krim

    © Sputnik / Alexej Malgawko
    Politik
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    Der Abgeordnete des Krim-Parlaments, Wladislaw Ganschara, hat gegenüber dem Sender RT die Aussage des ukrainischen Vizeministers für „zeitweilig besetzte Gebiete“, Juri Grymtschak, über Bedingungen für die Wiederaufnahme der Wasserversorgung der Krim seitens des ukrainischen Festlandes kommentiert.

    Um die Wasserversorgung der Halbinsel wiederaufnehmen zu lassen, soll sich Russland laut Grymtschak zuerst an die Ukraine wenden und die Annexion der Krim anerkennen.

    „Das ist eine neue Provokation der ukrainischen Behörden. Wir haben Ähnliches während der Stromversorgungsblockade der Halbinsel erlebt, als die Ukraine die Stromversorgung der Krim vom Festland einstellte. Die Behörden schlugen damals vor, die Stromversorgung wiederaufzunehmen, wenn die Krim im Gegenzug in den Abkommen, die zu unterschreiben waren, als eine Region und ein Teil der Ukraine anerkannt würde“, so Ganschara.

    Dem Politiker zufolge können die ukrainischen Behörden keine normalen Vertragsbeziehungen pflegen. 

    „Die Ukraine schlägt eine Provokation vor. Niemand wird sich darauf einlassen. Ohne das Wasser aus dem Nord-Krim-Kanal ist die Halbinsel im Laufe von vier Jahren ausgekommen. Obwohl das Problem des Wassermangels besteht, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um es zu meistern. Und es lohnt sich nicht einmal, diese Frage mit der Ukraine zu besprechen, weil sie zu keinen normalen Vertragsbeziehungen fähig ist“, betonte der Abgeordnete.

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    Vertrag, Maßnahmen, Problem, Abkommen, Behörden, Stromversorgung, Provokation, Bedingung, Wasserversorgung, Wladislaw Ganschara, Ukraine, Krim, Russland