16:00 23 September 2018
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    US F-15 Jet (Symbolbild)

    Pentagon bestreitet Einsatz verbotener Phosphormunition in Syrien

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    Politik
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    Das US-Verteidigungsministerium hat Berichte über einen Einsatz von verbotener Phosphormunition in Syrien durch US-Kampfjets als falsch zurückgewiesen.

    „Zu dieser Zeit haben wir keinerlei Angaben über einen Einsatz von weißem Phosphor erhalten. Es ist sogar keine der militärischen Einheiten in der Gegend mit weißer Phosphor-Munition ausgestattet“, sagte Pentagon-Sprecher Sean Robertson laut Reuters.

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    Zuvor hatte der Chef des russischen Zentrums zur Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Generalleutnant Wladimir Sawtschenko, mitgeteilt, dass zwei US-Jets F-15 die syrische Provinz Deir-ez-Zor mit verbotenen Phosphor-Bomben angegriffen hätten.

    „In der Provinz Deir-ez-Zor ist am 8. September ein Schlag mit zwei Flugzeugen der US-Luftwaffe gegen die Ortschaft Hadjin unter Einsatz von Phosphor-Brandmunition verübt worden“, so Sawtschenko.

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    Er erinnerte daran, dass Angriffe mit Waffen, die weißes Phosphor enthalten, durch die Zusatzprotokolle zu den Genfer Abkommen von 1949 verboten seien. Die USA und Israel hatten diese Zusatzprotokolle nicht unterzeichnet.

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    Tags:
    weißer Phosphor, Angriff, Phosphorbombe, Russisches Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Pentagon, Deir ez-Zor, Syrien, USA, Russland