17:53 17 November 2018
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    Zugverkehr zwischen Russland und der Ukraine

    Stopp des Zugverkehrs mit Russland: Ukrainischer Minister verspricht Gewinnplus

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    Politik
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    Die Einstellung der Zugverbindungen mit Russland hat der ukrainische Minister für Infrastruktur, Wladimir Omeljan, erneut als wichtig bezeichnet und betont, dass dies „eine Erleichterung für die ukrainischen Bürger“ bedeute und dem Land angeblich noch mehr Gewinn bringen werde. Dies berichtet am Montag die russische Geschäftszeitung „Wsgljad“.

    „Ich halte an der Meinung fest, dass die Schließung der (Zug-)Verbindungen mit Russland notwendig ist“, sagte der Minister demnach auf einer Pressekonferenz.

    Auf die wahrscheinlichen Fristen sei er dabei allerdings nicht eingegangen. Seines Erachtens werde dies der Eisenbahn der Ukraine keinerlei Einbußen bringen, da Züge für den Inlandverkehr fehlen würden.

    „Diese acht Züge, die jetzt in der russischen Richtung verkehren, könnten eine wesentliche Erleichterung für die ukrainischen Bürger bringen, die im Inland reisen wollen, und sie würden dabei nicht weniger Gewinn generieren, sondern, wie ich vermute, auch mehr als sie jetzt in der östlichen Richtung generieren“, ist der Minister überzeugt.

    Nach den Angaben des ukrainischen Ticket-Reservierungsdienstes „Ukrsalisnyzi“ hatten gerade die Züge nach Moskau und Sankt Petersburg der Ukraine im Jahr 2017 den größten Gewinn gebracht. Allein die drei Routen aus Kiew und Odessa in die russischen Städte hätten es erlaubt, im vergangenen Jahr 274 Millionen Griwna (etwa zehn Millionen US-Dollar) zu erwirtschaften.

    Hier sei daran erinnert, dass im August in der Ukraine ein Gesetzentwurf über die Einstellung des Zugverkehrs mit Russland vorbereitet worden war.

     

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    Tags:
    Zugverkehr, Moskau, Russland, Ukraine