07:00 21 November 2018
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    Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin (Archivbild)Der Krim-Kanal, über den die Halbinsel einst mit Wasser aus dem Dnepr versorgt wurde

    Außenamtschef Klimkin: Kiew wird „russische Krim“ nie mit Wasser beliefern

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    Kiew wird die „russische Krim“ nie mit Wasser beliefern. Das erklärte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin am Mittwoch nach Angaben der Agentur UNIAN.

    „Nach einem Vertrag, in dem der Bestimmungsort als ‚Krim. Russland‘ bezeichnet wird, fließt kein Wasser“, erklärte Klimkin vor Journalisten. Dabei bezeichnete er die Schwarzmeer-Halbinsel als „okkupiertes Territorium“.

    Zuvor hatte der stellvertretende Kiewer Minister für die Angelegenheiten der zeitweise okkupierten Territorien der Ukraine, Juri Grymtschak, erklärt, dass Kiew die Wasserversorgung der Krim wiederaufnehmen könnte, wenn Moskau die „Besetzung“ der Region anerkennt.

    Mehr zum Thema: Russischer Politiker antwortet auf Kiews Bedingungen für Wasserversorgung von Krim

    Alexej Tschernjak, Abgeordneter des Obersten Rates der Krim, sagte der Föderalen Nachrichtenagentur, dass die Halbinsel bereits seit vier Jahren ohne ukrainisches Wasser auskommt.

    Kiew hatte die Wasserversorgung der Krim nach deren Loslösung von der Ukraine eingestellt. Bislang wurde die Halbinsel über den 403 Kilomeer langen Krim-Kanal mit Wasser aus dem Fluss Dnepr versorgt.

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    Wasserversorgung, Alexej Tschernjak, Juri Grymtschak, Pawel Klimkin, Krim, Ukraine