16:00 23 September 2018
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    „Wir wagen uns nicht auf die Straße“: Verdächtige im Fall Skripal bangen um ihr Leben

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    Exklusiv: Mutmaßliche Skripal-Attentäter melden sich erstmals zu Wort (10)
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    Die russischen Bürger Alexander Petrow und Ruslan Boschirow, die London als mutmaßliche Täter im Fall Skripal verdächtigt, bangen nach eigenen Worten um ihr Leben und das Leben ihrer Angehörigen.

    Die Beiden lesen laut Petrow alle Medienberichte, die ihnen gelten.

    „Wir wagen uns nicht auf die Straße, wir haben Angst, wir fürchten um uns selbst, um das Leben und um unsere Angehörigen, um all die Menschen, die uns kennen“, sagte Boschirow in einem Interview mit den Agenturen RT und Sputnik.

    Ihm zufolge hat der oppositionelle Politiker Dmitri Gudkow eine Englandreise als Belohnung für denjenigen ausgesetzt, der die von London verdächtigten Personen zu ihm führen werde.

    Sergej Skripal und seine Tochter Julia, die am 4. März unweit des geheimen Militärlabors Porton Down bewusstlos aufgefunden wurden, waren nach Darstellung der britischen Regierung mit dem tödlichen Giftstoff A234, im Westen unter dem russischen Namen Nowitschok bekannt, vergiftet worden.

    Die britische Regierung machte umgehend Russland für das mutmaßliche Attentat verantwortlich. Russland weist diesen Vorwurf zurück und fordert eine unabhängige Aufklärung.

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    Fall Skripal, verdächtige, RT, Sputnik, Ruslan Boschirow, Alexander Petrow, Sergej Skripal, Großbritannien, Russland