00:15 20 September 2018
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    IWF unterstützt Erhöhung des Renteneintrittsalters in Russland

    © Sputnik / Natalia Seliverstova
    Politik
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    Die Exekutivchefs des Internationalen Währungsfonds (IWF) begrüßen die Rentenreform in Russland. Dies meldet die Zeitung „RBK“ unter Berufung auf die nach den Beratungen mit Russland abgegebene Abschlusserklärung des Währungsfonds am Donnerstag.

    Der IWF vertritt demnach die Meinung, dass die Rentenreform helfen würde, die von der „ungünstigen demographischen Entwicklung“ verursachten Probleme zu lösen. Zudem hätten die Vertreter der internationalen Organisation die Pläne der russischen Regierung befürwortet, die Ausgaben für Gesundheitswesen, Bildung sowie Infrastruktur zu erhöhen. Die Fachleute seien der Ansicht, dass die Ausgaben für Sozialhilfe besser kontrolliert werden müssen.    

    Der IWF habe an seiner Wachstumsprognose hinsichtlich des Bruttoinlandsprodukts Russlands für 2018 keine Änderungen vorgenommen: die liege nach wie vor bei 1,7 Prozent. Dabei sei die Prognose mittelfristig bescheidener ausgefallen. Als Störfaktoren seien die langfristigen Konsequenzen der westlichen Sanktionen ebenso wie die strukturellen Probleme angegeben worden. Der Einschätzung des IWF zufolge wird das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Russland bei 1,5 Prozent liegen, wenn keine Strukturreformen durchgeführt werden sollten.

    Im Juni hatte der russische Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin eine Prognose vorgelegt, der zufolge das Wirtschaftswachstum 2018 innerhalb einer Wachstumsspanne von 1,6 bis 2,1 Prozent liegen würde. Das Bruttoinlandsprodukt könne in diesem Jahr mehr als 100 Billionen Rubel betragen, schätzte der Minister ein.

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    Tags:
    Rentenreform, Sanktionen, IWF, Maxim Oreschkin