11:05 18 November 2018
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    Brunnen in einem botanischen Garten auf der Krim

    „Völkermord“ – Kiewer Partei zur Blockierung von Krim-Süßwasserversorgung

    © Sputnik / Sergej Malhawko
    Politik
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    Die ukrainische parlamentarische Partei „Oppositionsblock“ hat von den Kiewer Behörden verlangt, die Süßwasserlieferungen auf die Krim wieder aufzunehmen sowie den Außenminister Pawel Klimkin zu entlassen.

    In der auf der offiziellen Website der Partei veröffentlichten Erklärung wird betont, dass die Blockierung der Krim-Süßwasserversorgung „ein Völkermord ist, die Rechte der Krim-Bewohner verletzt  und gleichzeitig den Aufgaben der Gewährleistung der nationalen Sicherheit der Ukraine widerspricht“.

    Die Partei habe auch den Rücktritt des ukrainischen Außenministers Pawel Klimkin gefordert, der angekündigt haben soll, dass Kiew nie einen Vertrag unterzeichnen werde, wo die Zugehörigkeit der Halbinsel angezeigt werde.

    „Für seine Worte, dass die Krim ohne Wasser gelassen werden sollte, muss der Außenminister Klimkin die Verantwortung tragen. Ein Staatsbeamter, der öffentlich dazu aufruft, die völkerrechtlichen Normen zu verletzen, und der verpflichtet, den Zugang zum Wasser für die Krim-Bewohner einzuschränken, muss zurücktreten und wegen Völkermordes verurteilt werden“, heißt es in der Partei-Erklärung.

    Zuvor war ein Schadstoff aus dem Chemiewerk „Krimskij Titan“ in der Stadt Armjansk im Norden der russischen Schwarzmeerhalbinsel Krim wegen der Verschärfung der Situation mit dem Säurespeicher in die Luft gelangt.

    Der Säurespeicher ist ein offenes Reservoir, das in den letzten Jahren einen deutlich geringeren Pegel aufwies, was zu einer Erhöhung der Konzentration der verbleibenden Säuren und zur Verdampfung verschiedener chemischer Stoffe in die Atmosphäre geführt hat. Die Säure in dem Reservoir wurde seinerzeit mit Wasser aus dem Nord-Krim-Kanal verdünnt, aber nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland blockierte die Ukraine diesen Kanal und somit die Lieferungen von Wasser aus dem Dnipr.

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    Tags:
    Schadstoffemissionen, Wasserversorgung, Völkermord, Pawel Klimkin, Krim