10:50 16 November 2018
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    USA planen „sehr hartes“ Sanktionspaket gegen Russland - es sei denn…

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    Politik
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    Die USA haben Russland im Zusammenhang mit dem Fall Skripal mit einem neuen „sehr harten“ Sanktionspaket gedroht. Dies könne aber vermieden werden, wenn Moskau Inspektionen an russischen Objekten genehmigen werde, die mit dem Chemiewaffen-Programm verbunden sein könnten.

    „Wir planen eine sehr harte zweite Sanktionsrunde“, zitiert Bloomberg die Vertreterin des US-Außenministeriums Manisha Singh. Die Strafmaßnahmen richten sich laut Singh gegen den Bankensektor sowie Russlands Rüstungsindustrie.

    Die neuen Sanktionen können laut dem State Department jedoch vermieden werden, wenn Moskau Washingtons Forderungen erfülle.

    „Wir haben ihnen zu verstehen gegeben, dass sie die Sanktionen vermeiden können, wenn sie Inspektionen erlauben und uns Garantien geben, die sich überprüfen lassen, dass sie Nervengiftstoffe nie mehr gegen ihre Bürger einsetzen. Dies haben sie bislang nicht getan“, so Singh weiter.

    Die Vertreterin des State Department betonte die Wirksamkeit der Sanktionen gegen Russland: Diese hätten bereits bewirkt, dass viele Unternehmen weltweit auf eine Zusammenarbeit mit russischen Bürgern und Firmen verzichtet hätten. Die russischen Behörden leiden laut Singh sehr unter den Einschränkungsmaßnahmen. Die Verluste für das Land würden nur noch steigen, solange Russland mit seinen „Akten der Aggression“ nicht aufhöre.

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    Tags:
    Vergiftung, Sanktionen, Sergej Skripal, USA, Russland