04:10 29 März 2020
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    Das US-Finanzministerium erwägt Sanktionen gegen den russischen Kampfjetbauer Sukhoi. Nach Angaben von Marshall Billingslea, stellvertretender Sekretär für Terrorismusfinanzierung im US-Finanzministerium, waren Sukhoi-Maschinen bei Chemieattacken in Syrien eingesetzt worden, berichtet die russische Internetzeitung „Vzglyad“ (vz.ru) am Donnerstag.

    „Wir haben Sukhoi unter die Lupe genommen. Selbstverständlich sind wir darüber besorgt, dass Flugzeuge aus seiner Produktion bei Chemieangriffen auf unschuldige Menschen in Syrien zum Einsatz gekommen sind“, sagte der Beamte.

    Sukhoi-Flugzeuge sind sowohl in der russischen als auch in der syrischen Luftwaffe im Dienst.

    Sukhoi-Flugzeuge
    © Sputnik / Pashkovskiy

    Zuvor hatte das US-State Department mitgeteilt, dass Russland eine Inspektion seiner Objekte untersagt hatte, die mit dem Programm chemischer Waffen zu tun haben. Daher bereite Washington zum November ein zweites Paket scharfer Sanktionen vor.

    Mehr zum Thema: Fall Skripal: May beschuldigt zwei Russen — und will neue EU-Sanktionen

    Die USA hatten bereits den Sukhoi-Konzern im vergangenen Oktober mit Sanktionen belegt. Der russische Föderationsrat wies darauf hin, dass Handlungen Washingtons gegen den Militär-Industrie-Komplex Russlands ein unfairer Versuch seien, Moskau vom europäischen Markt zu verdrängen.

     

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    Tags:
    Sanktionen, Kampfjets, US-Finanzministerium, Sukhoi-Konzern, Marshall Billingslea, Russland, USA