11:16 16 November 2018
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    NATO-General Jens Stoltenberg in Serbien (Archiv)

    Stoltenberg hält Nato für „defensive Allianz“ und erklärt Aufrüstung in Osteuropa

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    Trotz Steigerung der Militärpräsenz im Osten beabsichtigen die Nato-Staaten nicht, einen Konflikt mit Russland zu provozieren. Dies erklärte der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in seiner Rede in der Heritage Foundation in Washington DC.

    Stoltenberg betonte, die Nato sei eine defensive Organisation und reagiere nur „proportional“ auf die Handlungen Russlands.

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    „Die Allianz ist in ihrer Natur defensiv und die Steigerung ihrer Präsenz an der Ostflanke eine proportionale Antwort auf die Handlungen der Russischen Föderation im Zusammenhang mit der Ukraine – der Annexion der Krim und der Destabilisierung des Ostens der Ukraine“, so Stoltenberg.

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    „Die Nato sucht keine Konfrontation mit Russland. Es besteht kein Widerspruch darin, stark in seinem Ansatz zu Russland zu sein und gleichzeitig nach einem Dialog und einer Reduktion der Spannungen zu streben“, erörterte er.

    Stoltenberg zufolge werden „alle verlieren, wenn wir uns in Richtung eines neuen Kalten Krieges und Wettrüstens bewegen“.

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    Tags:
    Wettrüsten, Kalter Krieg, Antwort, Konfrontation, Aufrüstung, NATO, Jens Stoltenberg, Ukraine, Osteuropa, Russland