22:03 24 September 2018
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    OSZE-Beobachter (Symbolbild)

    „OSZE wird zu russophober Plattform“ – Aktivist von der Krim

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    Politik
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    Der Chef der national-kulturellen Autonomie der Bulgaren auf der Krim, Iwan Abascher, hat am Rande der jährlichen Menschenrechts-Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa in Warschau die OSZE für deren antirussische Haltung kritisiert.

    Die jährliche OSZE-Konferenz für Menschenrechte (Human Dimension Implementation Meeting) in Warschau findet in diesem Jahr vom 10. bis 21. September statt. Trotz der Proteste der ukrainischen Delegation trat Abascher in einer Sitzung der Konferenz auf und machte in seinem Bericht auf die zwischenethnischen Beziehungen auf der Krim aufmerksam.

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    „Leider sehen wir, dass die OSZE zu einer russophoben Plattform wird, bei der die antirussische Rhetorik sowie antirussische Reden gefördert werden“, sagte er. „Das ist unzulässig. Dieser Trend muss geändert werden“, betonte Abascher. Die OSZE müsse zum „Vorbild einer unvoreingenommenen und objektiven Organisation“ werden, die der Umsetzung ihrer grundlegenden Prinzipien entspreche.

    Er schlug unter anderem vor, Mitglieder des internationalen Verbandes „Freunde der Krim“ in die Diskussionsplattformen der OSZE einzubeziehen.

    „Das sind Menschen aus verschiedenen Ländern, die die russische Krim besucht haben und fähig sind, die Wahrheit an die internationale Öffentlichkeit heranzutragen“, so Abascher.

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    Tags:
    antirussische Politik, OSZE, Russland, Krim, Ukraine