18:21 29 Januar 2020
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    Außenminister Heiko Maas hat gegen Kritik die Entscheidung der Bundesregierung verteidigt, den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einem Staatsbesuch nach Deutschland einzuladen.

    Dass dies öffentlich kritisch verfolgt werde und auch zu Protesten führe, sei Teil der demokratischen Realitäten in Deutschland, sagte der SPD-Politiker in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

    >>Mehr zum Thema: „Erdogan soll zu Hause bleiben“: Weidel und Özdemir kritisieren geplanten Besuch

    „Die Konsequenz daraus kann aber nicht sein, dass Herr Erdogan nicht mehr nach Deutschland kommen kann. Im Gegenteil: Es gibt sehr viele Dinge, die wir miteinander zu besprechen haben“, erklärte Maas.  

    Der türkische Präsident wird am 28. September zu einem zweitägigen Besuch in Berlin erwartet. Nach einem Empfang mit militärischen Ehren sollen anschließend ein Staatsbankett bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel stattfinden.

    >>Mehr zum Thema: Erdogans Besuchspläne sorgen für heftige Debatten in Deutschland

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    Tags:
    Besuch, SPD, Frank-Walter Steinmeier, Angela Merkel, Heiko Maas, Recep Tayyip Erdogan, Berlin, Türkei, Deutschland