10:32 22 Oktober 2018
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    Sitzung der UN-Vollversammlung (Archivbild)

    Putin-Erdogan-Abkommen zu Idlib offiziell bei Uno unterbreitet

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    Politik
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    Das Abkommen über die Stabilisierung der Situation im syrischen Idlib zwischen den Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, ist bei der Uno als offizielles Dokument unterbreitet worden. Das gab der Sprecher der ständigen Vertretung Russlands bei der Weltorganisation, Fjodor Strschischowski, am Freitag bekannt.

    „Ein Memorandum über die Stabilisierung der Situation in der sogenannten Deeskalationszone Idlib wurde am 18. September dem UN-Sicherheitsrat als offizielles Dokument unterbreitet“, sagte der Sprecher. 

    Am Montag hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei bei ihrem Treffen in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.

    Idlib ist die letzte syrische Provinz, die von Kämpfern der Terrorgruppe „Dschabhat an-Nusra“* und einer Reihe illegaler Gruppierungen kontrolliert wird. Die syrischen Regierungstruppen sind zu einer Militäroperation gegen die Terroristen bereit, falls die politische Regelung erfolglos bleiben sollte.

    * Eine in Russland verbotene Terrororganisation

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    Tags:
    Memorandum, Dschabhat an-Nusra, UN-Sicherheitsrat, Fjodor Strschischowski, Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Putin, Türkei, Syrien, Russland