20:23 28 März 2020
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    Die von Kiew kontrollierte Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk im Osten der Ukraine hat gefordert, den Status des Russischen als einer Regionalsprache aufzuheben. Das teilte die Pressestelle der Behörde am Freitag in Kiew mit.

    Am 16. August 2012 hatte der Rat des Gebiets Donezk der russischen Sprache auf dessen Territorium den Status einer Regionalsprache zuerkannt, während das Ukrainische die alleinige Staatssprache blieb. Ende Februar 2018 stufte das Verfassungsgericht der Ukraine das Gesetz über die Grundlagen der Sprachpolitik als verfassungswidrig ein, das dem Russischen den Status einer regionalen Amtssprache gewährte.

    Laut Gesetz von 2012 durfte das Russische als regionale Amtssprache in 13 der insgesamt 27 Gebiete des Landes genutzt werden. Nach dem Staatsstreich von 2014 setzte die Werchowna Rada (Parlament) das Gesetz außer Kraft, was Unruhen im Süden und im Südosten der Ukraine zur Folge hatte. Aus öffentlichen Quellen verlautet, dass fast drei Viertel der Einwohner, darunter im Gebiet Donezk, Russisch als ihre Muttersprache nennen.

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    Tags:
    Antssprache, Russisch, Verbot, Donbass, Ukraine