19:38 15 Oktober 2018
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    Außenminister von Bosnien-Herzegowina und Russland, Igor Crnadak (l.) und Sergej Lawrow (Archiv)

    Sarajevo dankt Moskau für Tilgung sowjetischer Altschulden

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    Bosnien-Herzegowinas Außenminister Igor Crnadak hat seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow für die Tilgung sowjetischer Altschulden gedankt. Das berichtet die russische Internetzeitung Vzglyad (vz.ru) am Freitag.

    Es handele sich um die auf Bosnien-Herzegowina entfallenen Verbindlichkeiten der Ex-Sowjetunion gegenüber dem Ex-Jugoslawien in Höhe von 125 Millionen US-Dollar, sagte Crnadak nach einem Treffen mit Lawrow, der eine Balkan-Reise unternimmt.

    Der bosnische Minister teilte ferner mit, dass er einen Zeitplan von Konsultationen beider Ministerien für 2019-2020 unterschrieben hätte. „Wir haben im Moment etwa 40 Abkommen, die unsere bilateralen Beziehungen prägen. Wir sind übereingekommen, die Arbeit an neuen Vereinbarungen abzuschließen und sie zu unterzeichnen“, sagte der bosnische Außenamtschef.

    Russland hatte den Betrag bereits im August 2017 an Bosnien-Herzegowina überwiesen. Das waren die letzten Verbindlichkeiten der Ex-Sowjetunion gegenüber dem Ausland. Im Februar 2017 beglich Russland die Schulden der Ex-UdSSR gegenüber Mazedonien in Höhe von 60,6 Millionen Dollar.

    Mehr zum Thema: Russland tilgt sowjetische Milliarden-Altschulden gegenüber Kuwait

    Die Zeitung macht darauf aufmerksam, dass Russland sowjetische Altschulden im Grunde genommen an einen nicht mehr existierenden Staat zahlte – die Bundesrepublik Jugoslawien.

     

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    sowjetische Altschulden, Dank, Tilgung, Igor Crnadak, Sergej Lawrow, Bosnien-Herzegowina, Russland