02:38 10 Dezember 2018
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    Krim (Archivbild)

    Mit Nato koordinierte Provokation: Politologe über ukrainische Kriegsschiffe vor Krim

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    Politik
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    Der Politologe Wladimir Dscharalla hat das Eindringen ukrainischer Kriegsschiffe in die ausschließliche Wirtschaftszone Russlands vor der Schwarzmeer-Halbinsel als Provokation bezeichnet und deren Ziel in einem Gespräch mit RT enthüllt.

    „In dieser Situation ist die ukrainische Provokation – und das ist nichts anderes als eine Provokation – erstens, ein Versuch, zu prüfen, ob Russland bereit ist, zu reagieren. Zweitens, wie es reagieren wird. Und drittens, zu zeigen, dass die ukrainische Marine noch zu etwas fähig ist“, so der Experte.

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    Wichtig sei, dass die ukrainischen Schiffe eigentlich keine Kampfschiffe seien. Sie würden beobachten und Informationen sammeln, ob russische Militärs am Samstagabend auf ihren Posten seien und die Geschehnisse verfolgten, so Dscharalla. Es werde geprüft, wie schnell und auf welche Weise die Russen reagieren würden.

    Die Handlungen der ukrainischen Militärs seien mit der Nato koordiniert worden.

    „Denn die Planung von Militäroperationen – besonders bei der Kampfflotte – befinden sich unter der völligen Kontrolle der Berater von der Nato, tatsächlich unter ihrer Verwaltung“.

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    Nach Angaben der Grenzverwaltung der Krim waren zwei ukrainische Kriegsschiffe – das Führungsschiff „Donbass” sowie der Schlepper „Korez” – am Samstag in die ausschließliche Wirtschaftszone Russlands vor der Halbinsel eingedrungen. Sie würden von „Schiffen der russischen Küstenwache des Grenzdienstes des FSB (…) in Übereinstimmung mit dem internationalen Seerecht und im Interesse der Sicherheit der Russischen Föderation“ begleitet.

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    Tags:
    Meer, Grenzkonflikt, Aufklärung, Ausspähung, Flotte, Kriegsmarine, Eindringen, Wirtschaftszone, Schiffe, Grenze, NATO, FSB-Grenzdienst Russlands, Ukraine, Krim, Russland