02:40 06 Dezember 2020
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    Der geplante ukrainische Marinestützpunkt am Asowschen Meer wird unter anderem die Infrastruktur von Handelshäfen nutzen. Das kündigte der Rada-Abgeordnete Iwan Winnik am Montag in einem Interview des TV-Senders 112 Ukraine an.

    „Künftig wird sich (die Infrastruktur) immer mehr den Anforderungen der Militärs angepasst. Möglicherweise werden auch zusätzliche Anlegestellen gebaut… Die Gründung der Basis wurde bereits vom Generalstab der ukrainischen Armee bestätigt“, sagte der Parlamentarier.

    Am Samstag waren das ukrainische Such- und Rettungsschiff A500 „Donbass“ und der Schlepper A830 „Korez“ in ausschließlicher Wirtschaftszone Russlands vor der Krim-Küste in Richtung Asowsches Meer gefahren. Die Schiffe wurden vom russischen Küstenschutz des Inlandsgeheimdienstes FSB geleitet.

    Ukrainischen Medien zufolge war das Minigeschwader, zu dem auch die gepanzerten Kanonenboote R177 „Krementschug“ und R178 „Lubny“ gehörten, auf dem Weg nach Mariupol. Nach Worten von Präsident Petro Poroschenko werden die Schiffe in die künftige Marinebasis eingegliedert.

    Mehr zum Thema: Asowsches Meer zu verminen? Duma-Politiker zu „Aggressionsakt“ aus der Ukraine

    Die ukrainische Marine warf Russland vor, beim Passieren der Meerenge von Kertsch durch das Geschwader „gefährliche Zwischenfälle“ provoziert zu haben.

     

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    Tags:
    Marienbasis, Gründung, Pläne, Iwan Winnik, Mariupol, Ukraine