04:06 17 Oktober 2018
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    Terrormiliz „Islamischer Staat“ (Symbolbild)

    IS will Stützpunkt des „Kalifats“ in Zentralasien ausbauen – Gus-Antiterrorbehörde

    © AP Photo / Seivan Selim
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    Der Chef des Anti-Terror-Zentrums der Gus-Staaten und Generaloberst der Polizei Andrej Nowikow hat über Pläne der Terrormiliz „Islamischer Staat“* (IS, auch Daesh) berichtet, in Zentralasien Stützpunkte des „Kalifats“ zu schaffen.

    Dazu äußerte sich Nowikow bei einer Beratung der Leiter der zu den Sicherheitsbehörden gehörenden Anti-Terror-Abteilungen der Gus-Staaten, die im Rahmen der Übungen „Yssykköl – Antiterror-2018“ in der Stadt Tscholponata (Nordufer des Yssykköl-Sees in Kirgisistan) stattfand.

    Laut ihm versuchen die Kämpfer in der Region die Aktivierung von „Schläfer-Dschamaate“ (Schläferzellen).

    Dem kirgisischen Vize-Premier, Shenisch Rasakow, zufolge wird die Terrorgefahr in Zentralasien und den Gus-Ländern weiter ansteigen und von langer Dauer sein. Besondere Besorgnis würden die Versuche der Terroristen erregen, in die Region vom Norden Afghanistans einzudringen um die Lage zu destabilisieren.

    Im Juni 2018 hatte der stellvertretende Leiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Igor Sirotkin, erklärt, der „Islamische Staat“ breite sich trotz der Verluste weltweit aus und bleibe eine ernsthafte Bedrohung.

    * „Islamischer Staat“, auch IS, eine in Russland verbotene Terrorvereinigung.

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    Tags:
    Bedrohung, Terrorismus, Terrormiliz Daesh, Anti-Terror-Zentrum der GUS-Staaten, GUS, Zentralasien, Yssykköl, Kirgistan, Afghanistan, Tscholponata