18:06 10 Dezember 2018
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    UN-Hauptquartier in New York

    UNO wollte russischen Menschenrechtlern das Wort „Krim“ verbieten

    © Sputnik / Sergey Guneev
    Politik
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    Vertreter des Sekretariats der 39. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats haben versucht, die Verwendung des Wortes „Krim“ in den Berichten russischer Menschenrechtler zu verhindern. Dies teilte der Leiter der Arbeitsgruppe der Krim-Vertretung bei dem russischen Präsidenten, Alexander Molochow, am Mittwoch mit.

    Die Berichte wurden gemäß den Regeln der Vereinten Nationen im Voraus vorgelegt. Laut Molochow soll jemand versucht haben, sie zu korrigieren, woraufhin ein Briefwechsel zwischen der russischen Delegation und dem Sekretariat des UN-Menschenrechtsrates stattfand.

    „Es handelte sich um die Tatsache, dass wir in unserem Bericht das Wort ‚Krim‘ überhaupt nicht verwenden dürfen, nur ‚Autonome Republik Krim‘ und kommagetrennt ‚Ukraine‘. Es kam zu einer  Anekdote. Um die Absurdität der Situation zu betonen, haben wir im Ernst vorgeschlagen, die Wortfügung  ‚Krimtataren’ mit ‚ukrainischen Tataren‘ zu ersetzen“, sagte Molochow.

    Schließlich sei es jedoch gelungen, das Problem zu lösen:

    „Im Sekretariat des Menschenrechtsrats fanden sich offensichtlich vernünftigere Menschen, die begriffen, dass dies eine Idiotie sei, wonach all dieses Herumfackeln gestoppt wurde“, so Molochow weiter.

    Er hat ebenso betont, dass bis zum letzten Moment unklar gewesen sei, ob er oder seine Kollegen zu Wort kommen würden.

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    Tags:
    Menschenrechtler, Delegation, Bericht, Uno, Alexander Molochow, Krim