07:17 12 Dezember 2018
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    Sarmat-Rakete

    Von diesen drei russischen Waffen träumt China

    © Foto : Verteidigungsministerium Russlands
    Politik
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    Was Rüstungsexporte angeht, steht Russland weltweit auf Platz zwei. Wegen der aktuellen Wirtschaftsprobleme hat das Land laut dem chinesischen Nachrichtenportal „Toutiao“ begonnen, Militärtechnik zu exportieren, die es unter besseren Umständen nicht verkauft hätte. Dennoch blieben die fortschrittlichsten Waffen den Ausländern vorenthalten.

    Doch genau von diesen Waffen träume Peking. Dazu gehören laut dem Portal die russischen Atom-U-Boote, die seit Sowjetzeiten als Spitzentechnologien gelten. Das Besondere an diesen U-Booten sei deren Unauffälligkeit – was die Technologien der Lärmdämmung angehe, habe Russland andere Staaten weit hinter sich gelassen.

    Als Beispiel wird in dem Artikel das Atom-U-Boot 955 der Borei-Klasse mit einer Wasserverdrängung von 24.000 Tonnen angeführt, dessen „Lärm“ lediglich 108 Dezibel betrage.

    Die zweitmeistbegehrte Waffe in China seien die russischen Interkontinentalraketen. Konkret gehe es um die neueste Rakete „Sarmat“, die aufgrund ihrer großen Schlagkraft und Reichweite sowie der Fähigkeit, die modernsten Luftabwehrsysteme zu überwinden, Begehrlichkeiten weckt. Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin behauptet, die Reichweite der neuen Rakete sei „so gut wie unbegrenzt“.

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    Die „Sarmat“-Interkontinentalrakete wurde bislang nicht bei den russischen Streitkräften eingeführt. Viele Eigenschaften der 200 Tonnen schweren Rakete werden zudem weiterhin geheim gehalten. Es ist allerdings bekannt, dass die „Sarmat“ die einzige Rakete auf der Welt sein soll, die jeden Punkt auf unserem Planeten erreichen kann – und zwar mit einer für den Gegner „unerwarteten Flugbahn“: So soll die Rakete in der Lage sein, ihr Ziel sowohl über den Nord- als auch über den Südpol anzufliegen.

    Der dritte Punkt, um den China Russland beneide, seien Technologien beim Bau von Flugzeugtriebwerken. Die russischen Entwicklungen in diesem Bereich seien ihrer Zeit voraus, während dies in der chinesischen Rüstungsindustrie zu den Schwachstellen zähle. Deshalb träume Peking davon, diese Technologien einmal in die Hände zu bekommen.

    „Es ist sehr Schade, dass Russland die drei obengenannten Waffenarten, die den Gegner erzittern lassen, unter keinen Umständen verkaufen wird“, schlussfolgert der Autor.

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    Tags:
    Rüstungsindustrie, Rakete, U-Boot, Militärabkommen, Waffen, Sarmat (Interkontinentalrakete), Wladimir Putin, Peking, Moskau, Russland, China